Wie Sie die Steuerbelastung gestalten können

Nutzen Sie das Steuerrecht für sich

Risiko „Berliner Testament“

Für die zu erwartende Steuerbelastung spielt die Gestaltung des Testaments eine wichtige Rolle. Verheiratete wählen häufig das für die Erben ungeeignete „Berliner Testament“. Die Eheleute setzen sich dabei gegenseitig als Erben und ihre Kinder als Schlusserben ein. Die Versorgung des überlebenden Ehegatten steht bei diesem Testament im Vordergrund. Allerdings führt diese Gestaltung oft zu erheblichen erbschaftsteuerlichen Folgen.

ACHTUNG Das Vermögen des zuerst versterbenden Ehegatten wird zweimal der Erbschaftsteuer unterworfen. Zusätzlich kommen die Freibeträge der Kinder nur beim Tod des zuletzt Versterbenden zur Geltung.

Freibeträge mehrfach nutzen

Im Wege der vorweggenommenen Erbfolge können spätere Erblasser ihren potenziellen Erben bereits zu Lebzeiten Teile ihres Vermögens übertragen. Nach § 14 Erbschaftsteuergesetz können persönliche Freibeträge alle zehn Jahre neu genutzt werden. Durch eine frühzeitige Nachfolgeplanung können deshalb Freibeträge mehrfach genutzt werden.

Auch Erträge aus dem übertragenen Vermögen und potenzielle Wertsteigerungen gehen früher auf den späteren Erben über, so dass schon deshalb die spätere Erbschaftsteuer geschmälert werden kann.

Steuern sparen durch richtige Planung

Im Rahmen einer individuellen Steuerplanung können durch Optimierung von Vor- und Nacherbschaften oder durch die Wahl von Vermächtnisregelungen erhebliche Steuersummen gespart werden.

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